Die spirituelle Onlinehilfe - hellsichtige Diagnose, was ist das...

Hellsichtige Diagnose:

Eigentlich muss ich bei diesem Punkt ehrlicher Weise sagen, dass ich lange Zeit fast aufgehört habe, meine hellsichtigen Fähigkeiten zu nutzen und ich möchte auch erklären warum:

Erstens habe ich im Laufe meiner Arbeit die Erfahrung gemacht, dass sich viel zu viele Menschen auf die Aussagen eines "hellsichtigen" Menschen verlassen und dabei leider auch ihre Selbstverantwortung abgeben. Ihre eigene Intuition wird nicht nur in Frage gestellt, sondern oftmals sofort wieder beiseite geschoben oder verdrängt, oftmals einfach nur aus der Angst heraus, die Aussage eines "Hellsichtigen" in Frage zu stellen. Doch erstens ist die Hellsichtigkeit nur eine Hilfe und nicht die absolute Wahrheit, zweitens ist jeder Mensch auch bei jeder Arbeit auch immer mit seinem Unterbewusstsein, also mit seinen eigenen Prägungen mit dabei und kann nur soweit klar sein, wie er es für sich selbst sein kann, und drittens ist es für mich noch viel wichtiger, wie jemand mit den erhaltenen Informationen umgeht. Bei Letzterem geht es immer um Selbstverantwortung, die jeder Klient lernen muss zu übernehmen und die eigentlich auch jeder Hellseher oder Therapeut seinem Klienten vermitteln sollte. Als kleine Hilfestellung, um herauszufinden, ob ich durch einen Therapeuten (oder auch Arzt, Lehrer, Hellseher, Guru...), mehr Selbstverantwortung bekommen habe oder nicht, kann ich mir z.B. folgende Fragen stellen, die meines Erachtens eine Rolle spielen:

  • Hab ich das Gefühl, mehr ich selbst zu sein?
  • Hab ich das Gefühl, meinen eigenen Zugang zu mir selbst oder zu Gott gefunden zu haben?
  • Hab ich das Gefühl, dass ich von dem Therapeuten abhängig bin, um meine Probleme zu lösen oder hab ich das Gefühl, das immer mehr selbst zu lernen?
  • Fühle ich mich in meiner Individualität gestärkt?
  • Ist meine Willenskraft stärker geworden?
  • Geh ich jetzt liebevoller mit mir selbst um?

...einfach nur ein paar Fragen, um zu verstehen, warum mir in meiner spirituellen Arbeit mit Menschen viele andere Themen wichtig geworden sind.

In den letzten Jahren meiner spirituellen Arbeit habe ich herausgefunden, dass es das wichtigste ist, die eigene Intuition zu schulen. Das bedeutet, dass ich auch in meiner therapeutischen Arbeit versuche die Intuition eines Klienten zu schulen. Wobei es natürlich auch dazugehört, dass ich verstehen lerne, was ich dabei falsch mache oder wie ich sie falsch interpretiere. Wie mischt sich mein Unterbewusstsein oder mein Ego ein und bringen mich auf Abwege? Was kann ich wirklich dabei falsch machen? Ausschalten kann ich weder mein Ego noch mein Unterbewusstsein. Also muss ich lernen Beides zu verstehen. Selbst wenn ich hellsichtig gesehen bei einem Klienten genau erkenne, um was es für ihn geht, ist es also dennoch wichtig, ihm zu lernen, selbst herauszufinden, was mit ihm los ist. Und es bedeutet auch, dass er lernt, diesen Weg zu verstehen, den er dabei geht.

Die Hinwendung zu mir selbst! Und auf Welche Weise ich diese Hinwendung im Alltag umsetze... Es bedeutet, dass ich nun fast immer die Klienten selbst an den Punkt kommen lasse, um den es eigentlich geht, und nur ganz selten sofort erkläre, was die Problematik ist.

Ein Beispiel dazu, wie dies häufig in einer Sitzung abläuft: Ein Mann hatte Schwierigkeiten mit seiner Partnerin und fand (mit ein paar Hilfestellungen von mir) selbst heraus, nachdem ich ihn eine Zeitlang darin ruhen ließ, dass er eigentlich in seiner Kindheit feststeckte und immer noch die Liebe seiner Mutter suchte.

Natürlich hätte ich ihm das auch sagen können, was ich früher wirklich auch getan habe, doch dann fehlt ihm ein, wie ich eben erst in den letzten Jahren herausgefunden habe, sehr entscheidender Schritt bzw. eine wichtige Erfahrung: Ich kann und werde das auch selbst erkennen! Das bedeutet, dass er lernt, sich seiner eigenen Intuition wieder zu öffnen und sich selbst wieder mehr zu vertrauen. Ganz sicher ist, dass dieser Schritt zu sich selbst nicht der letzte gewesen sein wird, sondern, dass ja noch sehr viel Altes und Verdrängtes aus mir heraus will!

Würde ich dem Klienten immer nur all seine Probleme sofort aufzeigen, würde ich ihm auch ein Stück seiner Selbstverantwortung nehmen und ich müsste auch in seiner Vergangenheit graben, die mich ja eigentlich gar nichts angeht. Ich habe gelernt, dass ich Menschen auf dem Weg zu sich selbst begleiten soll, ihnen den Weg aber nicht abnehmen darf, indem ich ihnen die Ursache, den Weg und das Resultat einfach präsentiere. Das schafft nur neue Abhängigkeiten. Von Anfang an hab ich gefühlt, dass es das schlimmste ist, Menschen von sich in irgendeiner Weise abhängig zu machen, weil dann die Rollen beider Parteien festgeschrieben sind. Somit darf der Klient niemals selbständig bzw. selbstverantwortlich werden und der Therapeut darf niemals schwach werden oder selbst Hilfe brauchen...

Viel genialer ist es, wenn jeder selbst darauf kommt, was mit ihm nicht stimmt! Dabei begleite ich den Klienten und helfe mit meinen hellsichtigen Fähigkeiten, die eigene Wahrnehmung noch mehr zu verstehen und den Umgang mit Gefühlen, Problemen oder Wesenheiten zu lernen.

Es ist in der Praxis natürlich nicht immer ganz so schwarz/weiß zu sehen, wie ich es gerade dargestellt habe, obwohl diese Erkenntnisse über das "Verantwortung abgeben" und so schon sehr wichtig für mich waren. Ich habe einfach gelernt, dass ich dem anderen die Entscheidung, wie er seinen Weg geht, nicht nur lasse, sondern ihm sogar helfe, die Kraft und den Mut zu finden, eigene Entscheidungen zu fällen, aber auch, sie zu verstehen. Wenn ich mir der wahren Hintergründe und Absichten wieder bewusst werde, warum ich so viele Entscheidungen in meinem leben gegen mich gefällt habe, lerne ich von ganz allein, sie wieder zu revidieren.

Heute setze ich meine Fähigkeiten schon auch wieder genauso ein, wie schon am Anfang, nur gehe ich anders mit ihnen um. Wenn ich also etwas wahrnehme, versuche ich den Klienten dorthin zu führen, es auch wahrzunehmen. Tut er es nicht oder führt es ihn innerlich ganz wo anders hin, akzeptiere ich dies und versuche dennoch ihm zu helfen, seiner Intuition zu vertrauen. Es ist mir dann nicht mehr so wichtig, ob ich mit meiner Wahrnehmung Recht hatte oder nicht, da ich schon lang erkannt habe, dass der richtige Umgang mit mir selbst noch wichtiger ist, wie die Ursachenfindung eines Problems.

Auch dazu möchte ich ein kleines Beispiel anführen: Eine Klientin kam zu mir mit einem großen Problem in ihrer Ehe. Dieses Problem war sehr intim, dennoch sehr groß und sie wusste nicht damit umzugehen. Die Ursache des Problems war nach einigen anstrengenden und intensiven Gesprächen gefunden: Es war eine Entscheidung, sich von ganz vielen nahe stehenden Menschen manipulieren zu lassen und dadurch eigentlich sich selbst vom Leben abzuschneiden. - Nun, diese Entscheidung war die Ursache, doch hat sie mit dieser Entscheidung schon so viele Jahre gelebt, dass sie in schwierigen Situationen in ihrer Ehe einerseits sich nur immer weiter zurückzog, weil sie von niemand "anderem" wirklich Hilfe annehmen wollte und andererseits von den nahe stehenden Menschen, die sie eh nur manipulierten, immer tiefer in die Schwierigkeiten hineingestoßen wurde. Ihre Entscheidung führte zu einem Verhalten, dass sie auf gar keinen Fall mit sich selbst liebevoll umging und was das Schlimmste war, auf gar keinen Fall ihren eigenen inneren Impulsen vertraute. Da sie dieses Verhalten nicht änderte, änderte sich auch nichts an ihrer Situation, obwohl sie dir Ursache längst erkannt hatte. - Den Umgang mit sich selbst zu ändern, war für sie noch viel wichtiger, als die Ursache zu kennen!

Und so hat sich eben auch meine Arbeit verändert, dass manchmal die Ursachenforschung und manchmal ein anderer Umgang im Fordergrund meiner Arbeit stehen, ohne dass ich die jeweilige Wichtigkeit festlegen will. Eigentlich gehört ja beides zusammen. Meine Erfahrung zeigt, dass für viele Menschen die konkrete Umsetzung im Alltag viel wichtiger und wirkungsvoller ist, als z.B. die Ursachenforschung einer Ahnenproblematik.

Da das Abgeben der Selbstverantwortung meines Erachtens die Ursache aller Probleme überhaupt ist, habe ich begonnen meine Arbeit darauf auszurichten, die Selbstverantwortung in jedem Fall zu stärken bzw. das Verständnis zu vermitteln, wie und warum wir überhaupt unsere Selbstverantwortung abgeben. Wenn ich dabei meine Hellsichtigkeit einsetze dann eben immer als Hilfe zur Selbsthilfe und natürlich um Hinweise zum Verständnis der eigenen Prozesse oder Blockaden zu geben.

Ein weiterer Punkt warum ich die Hellsichtigkeit in den letzten Jahren eher zurückgestellt hatte ist der, dass viele Menschen glauben, dass Hellsichtigkeit, Zukunftsschau oder irgendeine andere Fähigkeit einen besonders guten oder wahrheitsgetreuen Menschen aus mir machen, dass diese Menschen der Wahrheit doch noch viel näher sein müssten, doch ist das definitiv nicht so! Natürlich hat Wahrheit mit Wahrnehmung zu tun und so gesehen, könnte man glauben, jemand der viel mehr wahrnimmt, ist der Wahrheit schon viel näher als andere, doch auch das stimmt so nicht. Wahrheit hat immer etwas mit dem Herzen zu tun und vor allem damit, dass ich mein Herz FÜR MICH SELBST öffnen kann!

Wahrheit fängt erst an, wenn ich anfange MICH SELBST wahrzunehmen, also herauszufinden, was meine eigenen Fehler und Schwächen sind und wer ich selbst wirklich bin. Nur wenn ich mich selbst erkenne, kann ich auch andere erkennen. Nur wenn ich mit mir selbst liebevoll umgehe, ist der liebevolle Umgang mit anderen auch wirklich echt.

Hellsichtigkeit ist einfach eine andere Art des Sehens, die man natürlich in unendlich viele verschiedene Arten der Wahrnehmung unterteilen könnte. Nun, das ist auch der Grund, warum ich meine Fähigkeiten jetzt doch wieder mehr nutze, weil für mich klar ist, dass sie auch eine große Hilfe sind, aber dass ich eben auch versuche offen zulegen, was ich sehe bzw. welche Gefahren bei der eigenen spirituellen Wahrnehmung entstehen. Hellsichtigkeit ist letztlich auch Bestandteil jedes Menschen. Auch wenn sie nicht jeder entwickelt, so hat sie doch jeder Mensch als Fähigkeit. Jeder hat bestimmt schon einmal genau gefühlt, dass etwas "in der Luft" ist, ohne dass irgendein Mensch im Raum war. Mit welcher Instanz haben sie das wohl wahrgenommen? Natürlich glauben viele Menschen nicht an Hellsichtigkeit, dennoch ist sie Bestandteil jedes Menschen, genauso, wie jeder Mensch Träume hat, egal ob er sich daran erinnert oder nicht. Die Augen, mit denen wir im Traum sehen, sind genau die, die wir zur hellsichtigen Wahrnehmung brauchen. Die irdischen Augen sind geschlossen, dennoch sehen wir nicht nur Bilder, sondern sogar wunderbare Farben....

Den Unterschied zwischen Traum und Wirklichkeit herauszufinden bleibt erstmal die Aufgabe eines jeden Menschen und natürlich auch eines jeden hellsichtigen! Nur weil ich etwas sehe, was andere nicht sehen, bedeutet das noch lange nicht, dass ich auch weis, was ich das wirklich sehe oder warum ich es sehe oder wie ich damit umgehen soll! Um das noch deutlicher zu machen möchte ich drei Schritte zeigen, die bei den meisten Arten der hellsichtigen Wahrnehmung passieren, jedoch meist unbewusst und in einem einzigen Augenblick ablaufen:

  • Der erste Schritt: Die Wahrnehmung, also das Sehen an sich. Ich sehe ein Bild, eine Energie, eine Farbe, eine Wesenheit, eine Dimension...
  • Zweiter Schritt: Die Interpretation. Diese geschieht meist unbewusst, also automatisch. Beispiel: Hab ich dabei ein unangenehmes Gefühl, interpretiere ich es als etwas Schlechtes oder Böses. Genauso natürlich geschieht es umgekehrt...
  • Dritter Schritt: Der Umgang damit bzw. die Schlussfolgerung. Auch diese geschieht meist unbewusst, d.h. dass die wenigsten sich bewusst sind, dass der Umgang mit dem, was ich sehe eigentlich entscheidend ist. Beispiel: Wenn es unangenehm ist, wird es meist sofort ein Stück weit weg geschoben und es wird versucht es loszuwerden (z.B. sehr häufig bei Krankheiten). Wenn sich etwas angenehm anfühlt (z.B. ein Verstorbener) wird es meist in Ruhe gelassen, um das angenehme Gefühl ja dazulassen (obwohl der Verstorbene mich vielleicht schon lange auf meinem Weg behindert)

Hellsichtigkeit ist nicht die Lösung für die fehlende Selbsterkenntnis, für den fehlenden liebevollen Umgang mit sich selbst oder gar für die eigene Intuition! Sie ist eher eine Herausforderung, mit ein paar mehr Sinnen, das Leben zu bewältigen.

Außerdem: Sowieso kann niemand Alles sehen! Dazu bräuchte es die Sichtweise Gottes oder auch das Auge Gottes! Auch in meiner Hellsichtigkeit kann ich nur Teile sehen und von diesen Teilen auch meist nur einen noch kleineren Teil begreifen. Sehen und begreifen ist eben nicht das gleiche...

Nur durch meine Hingabe an Gott oder an die geistige Welt ist es mir en Augenblicken möglich die göttliche Perspektive einzunehmen und größere Zusammenhänge zu begreifen, als es mir im Alltag möglich ist Die Hingabe an das Göttliche ist in diesem Moment jedoch ausschlaggebend und nicht meine hellsichtigen Fähigkeiten.

Noch etwas zum Thema Zukunftsschau:

In die Zukunft eines Menschen schau ich deshalb nicht, weil ich dort sowieso entweder nur die verwirklichte Realität seiner nicht gelösten Vergangenheit finden würde oder vielleicht die erlöste Version, welche dem Menschen aber nichts helfen würde, solange er das Problem in seiner Vergangenheit nicht gelöst und seine Verbindung zum Geist Gottes gefunden hat. Somit ist für mich klar, dass die Zukunft in meinen Händen und in Gottes Händen gleichermaßen liegt! Das, was ich also brauche, um aus meiner Zukunft etwas Wunderbares werden zu lassen, ist also einerseits die Bereitschaft, meiner Vergangenheit zu begegnen und andererseits die Bereitschaft, Gott in mein Leben zu lassen.

Die meisten Menschen, auch hellsichtige können nicht wirklich in die Zukunft schauen, denn sie sehen sie immer durch die Brille ihrer eigenen gut verdrängten Vergangenheit. Projektion nenne ich das und sie geschieht leider sehr häufig!

Selbst wenn ein Mensch fähig wäre, die Zukunft eines anderen zu sehen, so ist doch entscheidend, wie er damit umgeht! Denn, was mache ich mit dieser Information? Die Frage, die sich alle Menschen stellen sollten, die unbedingt etwas über ihre Zukunft erfahren wollen, ist: Wozu will ich etwas über meine Zukunft wissen? - Der Grund liegt wohl fast immer in irgendeiner Vermeidung: Der Realität nicht begegnen wollen, dem eigenen Alltag entfliehen wollen, Angst es nicht zu schaffen, vorhandene Probleme zu lösen, vor sich selbst weglaufen, Angst, der Vergangenheit wieder zu begegnen, also alte Dramen zu wiederholen....

Diese Vermeidung zu lösen, wäre viel wichtiger, als Menschen in eine scheinbar festgelegte Zukunft zu führen! Da ich selbst die Fähigkeit dieser Vorrauschau über einige Jahre bei einem Menschen erlebt habe, glaube ich, dass zu einer wirklich konstruktiven Zukunftsschau den meisten Menschen der liebevolle Umgang mit sich selbst und auch der Heilbringende Umgang mit ihrer Vergangenheit fehlen.

Eine letzte wichtige Sache, die jedoch eher mit Therapie im Allgemeinen zu tun hat: Die Wahrnehmung für sich selbst in einer Therapie ist sehr wichtig! Sie ist sogar wichtiger als die Wahrnehmung des Klienten! Warum? Weil ich sonst als Therapeut meine eigenen Themen auf den Klienten projiziere und nicht erkenne, dass ich nur meine eigenen Themen an ihm bearbeite. Wenn der Anspruch als Therapeut wegfällt, etwas Besseres zu sein oder schon "fertig" oder gar schon "erlöst" zu sein, ist es so glaub ich ganz normal, dass ich auch meine eigenen Themen "da bleiben". Wenn ich sie fühle, fällt es mir auch leichter zu unterscheiden, was nun meine Themen sind und welche die des Anderen. Außerdem fällt ein großer Druck weg bzw. auch ein Stück Show, in der ich ständig dem Klienten klar machen muss, dass ihm etwas fehlt, das ich habe.

Letztlich sind wir doch alle auf dem gleichen Weg zu uns selbst. Und dieser Weg wird auch nicht einfach aufhören, weil ich vielleicht durch irgendwelche Themen einmal hindurchgegangen bin oder weil ich irgendeine Ausbildung in therapeutischem Arbeiten absolviert habe. Ich glaube eher, dass ich die Fähigkeit oder besser gesagt die Kraft in mir wieder entdecken muss, die mir hilft, durch alle Probleme hindurchzugehen, also nicht mehr ständig vor irgendetwas auszuweichen zu müssen...

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Wie kann ich sehen,

wenn mein Herz verschlossen ist?

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Weder kann ich das Gute sehen,

wenn ich das Böse nicht sehen will,

noch kann ich sehen, was das Böse wirklich ist,

solange ich das Gute darin nicht erkenne.

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Frieden widerfährt dem, der gelernt hat Beides zu nehmen,

denn nur ihm schenkt das Leben die Gabe,

das Eine vom Anderen zu unterscheiden.

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Frieden entsteht,

wenn ich Gutes und Schlechtes nehme,

um es im Herzen zu vereinen

und den Frieden wiederkehren lasse,

den der hoffnungsvolle Träger Gottes mir bringen will,

der ich selbst doch bin!!!

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Nur im Herzen geschieht die große Reinigung,

wodurch die Wahrheit sich offenbart

und zeigt, was verborgen:

Das Schlechte am Guten und das Gute im Bösen!

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Erst nach dieser Reinigung vermag ich das Spiel des Egos zu durchschauen

und beginne Wahrheit zu erkennen:

Worin offenbart Gott sich wirklich?

Was war echt und was nur Show?

Was ist wirklich meins, was ist es nicht?

Was von alledem entspricht nun wirklich meinem wahren Wesen?

...und was war nur Schein?

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Nur im eigenen Herzen offenbart sich die Wahrheit,

denn das Herz ist die einzige Instanz,

die "Wahrheit" erkennt

weil sie das Unwahre vom Wahren trennt...

Heliamus, im Mai 2006


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