Spirituelle Lebenshilfe, was bedeutet das...

Spirituelle Lebenshilfe ist für mich etwas Wunderbares. Ich selbst durfte schon viele Hilfen, Heilungen und sogar Wunder über die geistige Welt erleben. Deshalb kann ich oftmals sehr schnell Zusammenhänge erklären und entsprechende Wege aus Schwierigkeiten aufzeigen. Für mich ist das Verständnis spiritueller Zusammenhänge notwendig, um die Ganzheit zu verstehen. So oft werden einfach vielerlei Energien hin und her geschoben, die einfach erst einmal wieder an den richtigen "Platz" zurückkehren müssen, bevor sich Probleme wirklich lösen können. Manchmal reicht es auch schon, jemanden aus seiner Identifikation herauszubringen, indem ich bewusst mache, dass oder wie Fremdenergien wirken. Manches mal sind es natürlich sehr langwierige Prozesse, die in Gang kommen müssen, weil eben grundlegende Veränderungen für einen Menschen anstehen. Und Veränderung bedeutet eben, dass ich mich bzw. den Umgang mit mir verändere.

Jede Form von Heilung oder Hilfe, die wirklich angenommen und umgesetzt wird, bedeutet Veränderung. Und Veränderung bedeutet immer auch sich auf ein Mysterium einzulassen, auf etwas, was ich nicht kenne, was ich nicht kontrollieren kann. Obwohl dieses Mysterium unserer größtes Glück ist und eigentlich auch sogar unser wahrer Ursprung, misstrauen wir ihm und haben Angst davor. Deshalb braucht es eben Mut. Mut einen kleinen oder großen Sprung in das Mysterium des Lebens zu wagen, dem Leben neu zu begegnen.

In meinem Leben hat sich durch dieses "springen" inklusive mir selbst so ziemlich alles verändert, was sich verändern konnte. Dennoch möchte ich nicht einen einzigen meiner Sprünge rückgängig machen.

Immer tiefer tauchte und tauche ich ein in das Mysterium des Lebens und versuche immer mehr Zusammenhänge zu begreifen. Veränderung ist das ganze Leben und am leichtesten lässt sich das über den eigenen Körper verstehen: Der ganze Körper, alle Zellen, jedes Organ unterliegt ständiger Veränderung. Würde er sich nicht ständig erneuern oder regenerieren, alles immer wieder neu machen, würden wir ganz schnell sterben. Krankheiten sind also ganz oft ein Zeichen von mangelnder Veränderung bzw. von der Angst davor. Dass diese Ängste jedoch ihren berechtigten Grund haben, ist wichtig zu verstehen, um mit ihnen auch richtig umzugehen. Dennoch wirken sie natürlich an der falschen Stelle: In meinem Körper. Zu verstehen, woher sie kommen und wie sie aus meinem Körper wieder herausgehen, studiere ich schon seitdem ich mit spirituellen Dingen in Kontakt bin. Auch wenn die Arbeit mit einem Menschen immer eine absolut individuelle Arbeit bleiben wird, weil eben jeder Mensch anders ist, möchte ich dennoch ein paar allgemeine Themen aufzählen, die bei meiner spirituellen Arbeit fast immer wichtig vorkommen:

  • Ausstieg aus Fremdbestimmung, Hineinwachsen in die Selbstverantwortung
  • Konstruktive Vergangenheitsbewältigung
  • Körperliche Integration bei Krankheiten
  • Loslassen und spirituelle Hygiene
  • Aufklärung, Bewusstmachung und Hilfe beim Umgang mit geistigen Zusammenhängen bzw. mit der geistigen Welt
  • Konstruktiven Umgang mit sich selbst lernen, eigene Verbindung zu Gott finden...

Spiritualität ist die Offenbarung des wahren Wesens des Menschen. Es geht um das Begreifen des Ursprungs der Dinge und des wahren Wesens Gottes. Sie dient also zur Befreiung und Rückverbindung mit unserem Ursprung. Darin besteht der eigentliche Sinn, sich mit ihr zu beschäftigen. Leider wird der Begriff der Spiritualität auch für andere Dinge benutzt, um eben z.B. zu manipulieren oder Menschen abhängig zu machen, oder um an ihr Geld ranzukommen. Egal in welcher Ebene ich wirke, mein eigener und freier Wille bleibt mir immer und somit auch die Möglichkeit andere zu benutzen oder in die Irre zu führen. Die Verantwortung herauszufinden, wie ich gerade wirke, bleibt immer bei mir, egal über was oder über wen ich wirke.

In all den Jahren meiner persönlichen spirituellen Entwicklung wurde und wird mir immer noch gezeigt, wie wir uns auch spirituell "verlaufen", wie wir z.B. nur sprachliche Inhalte, also nur Worte austauschen, aber mit der gleichen Vehemenz oder dem gleichen Hass andere Verurteilen oder uns selbst heruntermachen oder unter Druck setzen. Es gibt viele Formen, wie wir manipulieren oder manipuliert werden und im Laufe unserer Entwicklung müssen wir all diese Dinge auch erkennen lernen. Nur die Erkenntnis, wie Manipulation funktioniert, lässt sie uns verstehen und loslassen. Erst das Erkennen und Verstehen dieser Zusammenhänge schützt uns auch vor fremder Manipulation.

Ja, es gibt auch ein "spirituelles Ego". Doch kann ich lernen dieses in mir selbst oder auch bei anderen zu erkennen, denn der wahre Sinn der Spiritualität liegt immer darin, mein wahres Wesen bzw. meine eigene Verbindung zu Gott zu fördern:

  • Herausführen aus Fremdbestimmung: Förderung meiner Selbstverantwortung, also Stärkung meiner Individualität, der eigenen Vielfalt und des eigenen Rhythmus
  • Herausführen aus Selbstbestrafung: Hinführung zur Öffnung für die persönliche Verbindung zu Gott, also zu der Erfahrung von Hingabe und Gnade.

In die Irre führen uns mittlerweile natürlich auch sehr viele Lehren oder Techniken. Einige typische Merkmale dieser Irreführenden Lehren bzw. von manipulativen Umgangsformen möchte ich einfach einmal aufzählen:

  • Jegliche Form von Abhängigkeiten, egal ob über Wissen, über irdische oder geistige Techniken, über Menschen, über geistige Wesen...
  • Jegliche Form von Druck (Kontrolldruck statt Selbsterkenntnis und Individualität, Erwartungsdruck statt liebevoller Umgang mit sich selbst, Zeitdruck/Disziplin statt Selbstermächtigung und eigener Rhythmus, Leistungsdruck statt Vertrauen...)
  • Lehren bzw. Techniken wodurch die Individualität eines Menschen aufgelöst, festgelegt oder unterdrückt werden soll, also auch alle "Gleichmacher" der Menschen, alle Vereinheitlichungen des göttlichen Wesens eines jeden Menschen oder Pauschalisierungen unseres wahren Wesens (siehe auch www.pandeus.de - Link unter spezielle Themen, Thema Nr.12: "Wir sind niemals alle gleich!")
  • Lehren oder Verhaltensweisen, die den Erlösungszwang fördern (ich muss endlich fertig werden, richtig sein, erlöst sein, positiv denken...). Auch das ist wieder neuer "Druck" und Druck hat immer mit Unterdrückung meines Wesens zu tun!
  • Genauso manipulativ ist "zu viel Wissen", das eben auch nur wieder ablenkt und mich nicht zu meiner Einfachheit und zu meinem wahren Wesen kommen lässt.
  • Oder auch Vorschriften (statt Empfehlungen), die mir vorschreiben, was ich tun darf oder nicht. Auch dadurch wird wieder die ganze Selbstverantwortung unterdrückt und Abhängigkeit gefördert.
  • Wenn die Technik wichtiger wird, als der Mensch, der sie benutzt, dann haben wir uns verlaufen...

Letztlich sind wir alle Kinder Gottes. Wenn wir uns also daran erinnern wer und wie wir wirklich sind, brauchen wir keine Vorschriften oder Techniken. Was wir brauchen sind Wegweiser, die etwas vorleben und Hilfsmittel, die uns helfen, wieder zu erkennen, wie wir wirklich sind....

Die Liste lässt sich natürlich beliebig fortsetzen und sicherlich werde ich sie auch immer wieder ergänzen. All diese Dinge schreibe ich jedoch nicht, um irgendjemanden vor irgendwas zu warnen, sondern um hinschauen zu lernen, um wach zu werden. Selbsterkenntnis ist das wichtigste Werkzeug im Umgang mit der Spiritualität, weshalb all die Dinge, von denen ich schreibe, ich auch selbst erlebt habe und sogar zum Teil immer noch erlebe. Wach werden ist etwas, was wir erst wieder lernen müssen, weil wir in einer Welt der perfekten Ablenkung groß geworden sind.

Unter diesem "wach werden" verstehe ich die Bereitschaft immer wieder hinzuschauen oder auch immer tiefer dahinter zu schauen. "Verlaufen" haben wir uns schon und werden wir uns auch immer wieder. Deshalb ist es so wichtig endlich wach zu werden und die Manipulationen zu erkennen, nicht um eine neue Angst zu schüren, sondern um endlich zu verstehen, warum und wie ich mich verlaufe...

Dieses Wachwerden ist das, was ich durch meine Arbeit unterstützen möchte. Ganz oft ist das Hauptproblem genau das, dass ich so sehr gelernt habe "wegzuschauen", dass ich gar nicht mehr erkenne, wie blind ich eigentlich durch die Gegend renne. Ganz egal ob in Beziehungen, z.B. im Umgang mit Partnern oder Kindern, oder im Beruf, z.B. im Umgang mit Geld, Finanzamt, Kalkulation usw. Auch im Umgang mit dem eigenen Körper wird unwahrscheinlich gut "weggeschaut", um eben nicht mit den unangenehmen Dingen konfrontiert zu werden. Das Problem ist dabei, dass ich jedoch nur mit Problemen wirklich konstruktiv umgehen kann, die ich auch sehe bzw. anschaue. Mit Dingen, die ich nicht sehe, kann ich auch nicht umgehen!

Viele Jahre war ich selbst auch in Industrie und Handwerk tätig und kenne ich viele dieser Probleme und natürlich auch die Taktik, davon abzulenken, bis sie einen dann eben doch einholen. Das Ablenken funktioniert leider in allen Bereichen.

Ich sehe das auch gar nicht als Vorwurf. Es sind einfach anerzogene und meist unbewusste Verhaltensmuster, aus denen ich dennoch lernen muss auszusteigen, wenn ich mit meinen Problemen wirklich umgehen lernen will. Mit Verantwortung richtig umgehen zu lernen, ist dabei ein großer Schlüssel.

In dem letzten Jahrhundert ist die Ablenkung ja geradezu zu einem Bestseller geworden. Dennoch hat auch die Ablenkung einen Sinn bzw. eine Ursache: Ablenken von unangenehmen Gefühlen, WEIL niemand mit ihnen konstruktiv umgehen gelernt hat. Genau das gilt es jetzt nachzuholen, dann ist auch die Ablenkung nicht mehr so wichtig.

Und natürlich braucht es sehr oft Hilfe aus der geistigen Welt. Es gibt machtvolle Kräfte in diesem Universum! Gott, die Engel, ja, das Leben selbst hilft uns, doch leider haben wir gelernt, auch diesen Kräften den Zugang zu uns selbst und zu unserem Leben zu verwehren. Und da unsere Neugier uns noch nicht dazu gebracht hat, Gott oder das Leben selbst in ihrer Tiefe zu erforschen, fehlt uns sowohl die Kraft des Lebens, als auch der Zugang zu ihr.

Dennoch sind wir nicht wirklich verloren, denn der Zugang ist oftmals einfacher als viele glauben, nur eben ehrlich muss er sein...

Gerade Engel wirken oft auf wunderbare Weise, wenn jemand nur den Mut hat, um Hilfe zu bitten. Ich selbst erlebe das oft täglich. Natürlich bedeutet das auch, dass ich auch täglich sehr viel Hilfe von den Engeln brauche bzw. mir auch bewusst bin, dass ich Hilfe brauche.

Um dies bewusst zu machen, aber auch um viele Hemmschwellen im Umgang mit der geistigen Welt abzubauen, versuche ich meine spirituelle Arbeit Schützenhilfe zu leisten. Ich gebe Tipps, aber auch Techniken weiter oder versuche Zusammenhänge zu erklären, warum Engel z.B. "nicht helfen". Dennoch sind sie dazu da, uns zu helfen! So sehr sie nur können oder besser gesagt, so sehr wie wir es zulassen...


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